EPILEPSIE
(Aus den Buch "Hundezucht. Therapie Genetik
für Tierärzte und Züchter am Beispiel Collie").
Autor: Sharon Lynn Vanderlip
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Sharon Lynn Vanderlip ist
eine klinisch und in der Forschung tätige
Tierärztin an der "Universität
von Kalifornien in San Diego. Sie ist Leiterin
des klinischen Diagnostiklabors und Leiterin
der Abteilung für Medizin und Chirurgie
für einheimische und exotische Tiere. Frau
Dr. Vanderlip hat an zahlreichen Forschungsprojekten
der Universität und Zoologischen Gesellschaft
von San Diego aktiv mitgearbeitet. Sie ist tierärztliche
Beraterin zahlreicher Forschungseinrichtungen,
darunter das Salk-InsÜtut. Frau Dr. Vanderlip
hat sowohl in Europa als auch den Vereinigten
Staaten Privatpraxen betrieben.
Die Autorin erhielt den akademischen Grad eines
"Bachelor of Science" in Zoologie
von der |
Universität
von Kalifornien in Davis und ihren veterinärmedizinischen
Doktortitel von der Französischen Nationalen
Tiermedizinischen Universität, Maisons-Alfort,
in Paris. Ihre speziellen Interessensgebiete
sind reproduktive Medizin und Chirurgie. Von
ihr stammen zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften
und populären Publikationen. Frau Dr. Vanderlip
ist auch in nationalen Radio- und Fernsehsendungen
aufgetreten.
Frau Dr. Vanderlip ist seit Jahren aktiv in
der Colliezucht engagiert. Sie ist die Besitzerin
von RAIXSHADE COLLIES, die schon viele internationale
Sieger hervorgebracht haben. |
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Epilepsie ist ein allgemeines Symptom
der Störung des zentralen Nervensystems. Epilepsie
ist der Zustand chronisch wiederkehrender Anfälle.
Die Perioden zwischen den Anfällen bestehen aus normalem
Verhalten. Ein Anfall kann auch als Krampf oder Iktus
bezeichnet werden.
Ein Anfall ist eine vorübergehende, elektrische Entladung
der Neurone des Gehirns, wodurch eine Periode klinischer
Anomalität entsteht. Ein Anfall kann sich auf verschiedene
Arten manifestieren,
die motorische Anzeichen (tonische und klonische Krämpfe,
Laufbewegungen),
Bewußtseinsstörungen (das Tier ist während
eines Anfalls bewußtlos),
autonome Zeichen (reichlicher Speichelfluß, Urinieren,
Defäkation) und Verhaltensänderungen einschließen.
Verhaltensänderungen können sich als Störungen
des Wahrnehmungsvermögens, Rastlosigkeit, Heulen,
Bellen und Ataxie äußern.
Der Besitzer sollte beim Umgang mit einem Tier während
oder direkt nach einem Anfall vorsichtig sein, (da das
Tier den Besitzer nicht erkennt und unberechenbar ist.
Alle epileptischen Ereignisse sind durch Anfälle
gekennzeichnet, denen eine 'Aura" vorangeht.
Die Aura kann Anzeichen hervorrufen, die das Ereignis
ankündigen. Diese umfassen Nervosität, Wimmern,
Schütteln, Speichelfluß, Umherwandern, Verstecken
oder Affektion. Die Aura kann von ein paar Sekunden, wobei
sie völlig unbemerkt bleiben kann, bis zu ein paar
Tagen dauern. Im allgemeinen hält die 'Aura"
nur ein paar Sekunden oder Minuten an.
Der epileptische Anfall kann entweder generalisiert
oder herdförmig sein.
Generalisierte Anfälle sind
durch ihre bilaterale, symmetrische Natur, bilaterale
Bewegungen, Bewußtseinsverlust und autonome Zeichen
gekennzeichnet.
Im Gegensatz dazu sind herdförmige Anfälle
asymmetrisch. Das Tier kann Z.B. eine Pfote heben, mit
einer Gesichts-hälfte zucken oder den Kopf nach einer
Seite drehen. Herdförmige Anfälle gehen
später oft in generalisierte Anfälle
über. Bei einem Herdanfall ist ein Teil des Gehirns
betroffen und das klinische Resultat hängt von dem
betroffenen Gebiet des Gehirns ab.
Herdanfalle können wie
folgt in Erscheinung treten:
Frontaler Kortex: Kontralaterales Muskelzucken im Gesicht
und an den Gliedmaßen.
Parietaler Kortex: Schwanzschnappen, Selbstverstümmlung,
Lecken der Gliedmaßen.
Okzipitaler Kortex: Halluzinationen, "Fliegenbeißen",
"starrer Blick".
Temporaler Kortex: Psychomotorische oder "Rennanfälle"
und Perioden aggressiven Verhaltens.
Limbischer Kortex: Kann hypothalamische Zeichen wie Erbrechen
oder Diarrhöe verursachen.
Die Tiere sind im allgemeinen während
dieser Herdanfälle bei Bewußtsein und die Anfälle
können ein paar Minuten dauern, in Serien auftreten
oder in einen generalisierten Anfall übergehen.
Generalisierte Anfälle
können in der Intensität, der Schwere und der
Dauer variieren.
Bei der Epilepsie der Hunde sind die Anfälle vom
Grand mal-Typ, d.h. daß während des
Anfalls das ganze Gehirn und der Körper betroffen
sind.
Petit mal-Epilepsie ist beim Hund nicht nachgewiesen
worden und muß durch ein Elektroenzephalogramm (EEG)
diagnostiziert werden.
Bei einem schweren generalisierten Anfall
liegt das Tier bewußtlos auf der Seite mit mahlenden
Kiefern, zuckenden oder paddelnden Gliedmaßen, Speichelfluß
und möglicherweise Urinieren und Defäkieren.
Dieser Anfallstyp dauert im allgemeinen nur ein paar Minuten
und ist der bei vererbter Epilepsie und ausgedehnter Betroffenheit
des Gehirns beobachtete Anfallstyp.
Das Anfallsereignis erzeugt elektrische Energie, die in
einer höchst anomalen Weise durch die Schaltkreise
des Gehirns übertragen wird. Das Gehirn wird zeitweise
erschöpft und Konfusion und Desorientierung sind
die Folge. Die neuronalen Zellen sind erschöpft und
können benötigte Stoffwechselprodukte nicht
verwerten.
Die Phase nach dem Anfall, welche durch Desorientierung,
Speichelfluß, Umherwandern, Teilnahmslosigkeit und/oder
vorübergehende Blindheit gekennzeichnet ist, kann
tagelang anhalten und ist ebenso bedeutsam wie die Anfallsphase
Das Tier kann erschöpft sein und schlafen wollen
oder es kann überaktiv sein und in Gegenstände
hineinlaufen oder mit ihnen zusammenstoßen. Es kann
hungrig und durstig sein oder muß urinieren und
defäkieren. Die Schwere der postikte-rischen Phase
reflektiert nicht die wahre Natur der zugrundeliegenden
neurologischen Funktionsstörung. Die postikterische
Phase ist oft der ernstere Aspekt der ganzen epileptischen
Ereignisabfolge. Da viele Anfallserkrankungen nachts auftreten,
ist dies oft die einzige Phase, welche durch den Besitzer
des Tieres beobachtet wird.
Epilepsie wird gewöhnlich in zwei Kategorien
unterteilt:
1. Erworbene Epilepsie
Diese tritt bei Bastarden oder Rassehunden in jedem
Alter auf und kann sich als Herdanfall oder herdförmig
mit sekundärer Generalisation äußern.
Die körperliche Untersuchung kann alte chorioretinale
Schädigungen des Fundus oder Zeichen eines früheren
Kopftraumas aufzeigen, obgleich die neurologische Untersuchung
normal sein kann. Das E EG kann eine zurückgebliebene
Hirnschädigung zeigen.
2. Vererbte Epilepsie
Diese wird im allgemeinen beim sechs Monate bis drei
Jahre alten Rassehund beobachtet und umfaßt generalisierte
Anfälle. Bei der Untersuchung ergibt sich gewöhnlich
ein normaler körperlicher und neurologischer Befund
und ein normales EEG.
URSACHEN
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Es gibt viele Ursachen für
epileptiforme Anfälle. Einige der häufigeren
Ursachen sind aufgeführt:
Neoplasmen - Tumoren bei alten Hunden können
Anfälle hervorrufen, die gewöhnlich
atypisch und oft nur herdförmig sind
(ein Gliedmaß, kreisend). Der Druck
der zerebrospinalen Flüssigkeit ist häufig
erhöht.
Enzephalitis - Wird oft durch eine systemische
Krankheit (wie Staupe) oder Labyrinthitis
(von schiefer Kopfhaltung und Augenzittern
(Nystagmus) begleitet) hervorgerufen; diese
Anfälle können in jedem Alter auftreten,
treten aber insbesondere bei jungen Tieren
auf.
Toxikose - Anfälle, die durch Toxine,
wie Metaldehyd (Schneckenköder) und Blei
verursacht werden, werden oft von anderen
Symptomen wie Speichelfluß, Erbrechen,
Diarrhöe, Nieren- und Leberschäden
begleitet. Die Anfälle sind gewöhnlich
generalisiert.
Trauma - Ein Trauma, wie z.B. ein Stoß
gegen den Kopf, kann Anfälle verursachen.
Zwischen der Zeit des Traumas und dem Einsetzen
der Anfälle kann eine lange Zeitperiode
liegen.
Hypoglykämie - Das Gehirn benötigt
Glukose als Energieträger, deshalb kann
Glukosemangel zu Anfällen führen.
Dies kommt besonders bei sehr jungen Hunden
vor. Häufige Ursachen der Hypoglykämie
sind insulinabsondernde Langerhans-Insel-Zelltumore
oder niedrige Blutzuckerkonzentrationen bei
Glykogenspeicherung.
Hypoxie - Sauerstoffmangel im Gehirn kann
Anfälle verursachen. In diesem Fall sollte
an die Möglichkeit von Herz- und Lungenerkrankungen
gedacht werden.
Hepatische Hirnschädigung - Leberfunktionstests
können zur Identifizierung hepatischer
Erkrankungen beitragen.
Infektion
Stoffwechselstörungen
Medikamente
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Obgleich die möglichen Ursachen
der Epilepsie zahlreich sind, ist es wichtig zu wissen,
daß Epilepsie eine funktionelle Krankheit, ohne
zugrundeliegende pathologische Konstitution, sein kann.
Die Schwere des Anfalls korreliert nicht unbedingt mit
der Schwere der Gehirnschädigung. Die Epilepsie kann
schlimmer werden oder sich verändern, ohne dadurch
eine ernste organische Krankheit anzuzeigen, weil wiederholte
epileptische Attacken dazu tendieren, neuronale Pfade
zu kreieren, denen dann die elektrischen Entladungen folgen.
Des weiteren gibt es keine Korrelation zwischen der Qualität
und dem Umfang des Anfalls und der Länge und den
Folgen der Phase nach dem Anfall.
IDIOPATHISCHE EPILEPSIE
Als idiopathische Epilepsie bezeichnet man Anfälle,
bei denen der zugrundeliegende pathologische Prozeß
nicht gefunden und zur Erklärung der Anfälle
herangezogen werden kann. Die Anfälle sind meistens
generalisiert und beginnen im frühen Alter von sechs
Monaten bis fünf Jahre. Diese Anfälle können
manchmal durch flimmerndes Licht, Lärm oder andere
Stimuli hervorgerufen werden. Idiopathische Epilepsie
ist wahrscheinlich erblich.
Erbliche Epilepsie ist bei verschiedenen Hunderassen beobachtet
und erforscht worden und tritt bei gewissen genetischen
Collie-Linien auf.
STATUS EPILEPTICUS
Status epilepticus bedeutet mehrere Anfälle, einer
nach dem anderen, oder einen verlängerten Anfall.
Dies kann schwere Hirnschädigungen durch übermäßigen
Energieverbrauch hervorrufen, wodurch Hypoxie, Erweiterung
der Blutgefäße und Hirnödem entstehen.
Dieser Notfall muß schnellstens behandelt werden.
ALLGEMEINE BEOBACHTUNGEN
Ausgenommen im Status epilepticus (fortwährende Anfälle)
sterben die Tiere selten an einem Anfall. Die meisten
Anfallskrankheiten werden sich, ungeachtet der Ätiologie,
verschlechtern, wenn sie nicht kontrolliert und behandelt
werden und bei nahezu jeder Anfallskrankheit werden Rückfälle
auftreten (sogar bei denen, die gut kontrolliert werden).
Die Exazerbation einer Anfallskrankheit nach erfolgreicher
Behandlung bedeutet gewöhnlich, daß ein aggressiverer
Therapiekurs angezeigt ist, deutet aber wahrscheinlich
nicht darauf hin, daß die Schädigung sich verschlimmert
hat. Falls die antikonvulsive Medikation gestoppt wird,
treten beim Patienten oft erneut eine Reihe von Anfällen
oder ein Status epilepticus auf.
Im allgemeinen wird die Behandlung von Anfällen
umso erfolgreicher sein, je jünger das Tier ist,
falls keine ernste oder progressive strukturelle Hirnschädigung
besteht. Die erfolgreiche Behandlung von Anfällen
erfordert oft mehrere Medikamente. Ein Versuch mit einem
oder mehreren Typen von Medikamenten ist oft angezeigt,
bevor eine erfolgreiche Kombination oder Dosierungshöhe
gefunden wird. Wenn die Medikamente per os gegeben werden,
dauert es gewöhnlich einige Tage, bis ein therapeutischer
Effekt eintritt. Anfälle können kurz nach Beginn
der Behandlung auftreten. Dies bedeutet aber nicht, daß
die Behandlung nicht effektiv ist, sondern nur, daß
die Zeit zu kurz war, um eine wirksame Konzentration des
Medikaments im Körper zu erreichen. Wechselnde Arten
von Anfällen zeigen eher unkontrollierte oder unzureichend
behandelte Arten von Anfällen als eine progressive
Hirnerkrankung an.
Allgemein gesprochen, je länger das Tier die Krankheit
hat, desto besser ist die Prognose. Die meisten Anfallspatienten
ohne fortschreitende strukturelle Erkrankung können
zumindest teilweise kontrolliert werden.
Es ist beobachtet worden, daß der
Menstruationszyklus manchmal die antikonvulsive Aktivität
beeinflußt. Entfernung der Eierstöcke kann
bei einigen Hündinnen helfen, die Anfallshäufigkeit
zu reduzieren. Obgleich der exakte Modus der genetischen
Vererbung von Epilepsie bei Collies noch nicht eindeutig
nachgewiesen worden ist, ist dokumentiert worden, daß
es eine hohe Inzidenz von Epilepsie in gewissen genetischen
Linien gibt.
Es wird deshalb empfohlen, Collies mit idio-pathischer
Epilepsie nicht zur Zucht zu verwenden.
Andere Quellen (deutsche):
Definition
Epilepsie ist eine plötzlich auftretende unkontrollierte
tonische (stark) und klonische (schüttelnd), lokale
oder generalisierte Muskelkontraktion meist mit Bewusstseinsverlust.
Auf dem Niveau des Großhirns und des Vorderhirnstamms.
Vor dem Auftreten eines Anfalls sind die Tiere meist unruhig,
manchmal sehr ängstlich und sie machen einen verwirrten
Eindruck. Der Anfall selbst beginnt blitzartig.
Die Tiere liegen auf der Seite oder sitzen in angespannter
Körperhaltung.
Tonische Phase: Streckung der langen Rücken-
und Extremitätenmuskulatur in der Regel ohne Seitendifferenz.
Vegetative Begleitsymptome sind weit geöffnete Augen
mit lichtstarren Pupillen, Tachykardie (Steigerung der
Herzfrequenz), und Zyanose ( blau-rote Färbung von
Haut und Schleimhäuten inf. der Abnahme des Sauerstoffgehaltes
im Blut).
Klonische Phase: Zuckungen der Extremitäten,
evtl. Zungenbiss, Absonderung schaumigen, evtl. blutigen
Speichels, evtl. Urin und Stuhlabgang.
Die Dauer des Anfalls beträgt in der Regel 2-4 Minuten
und es folgt häufig ein Nachschlaf, aus dem das Tier
erweckbar ist.
Formen der Epilepsie
Allem Detailwissen zum Trotz ist das Wesen der Epilepsie
noch weitgehend unverstanden.
Man unterscheidet zwei Formen der Epilepsie die sich wie
folgt gruppieren:
- primäre Epilepsie mit sicherer genetischer
Komponente.
- sekundäre Epilepsie auf hirnpathologischer
Grundlage.
Es besteht kein Zweifel, dass bei Tieren und besonders
beim Hund die primäre Epilepsie vorkommt. Woraus
sich züchterische Konsequenzen, trotz der grundsätzlichen
Möglichkeit einer erfolgreichen Therapie, ergeben
müssen.
Ist die Diagnose einer p. E. sicher oder wahrscheinlich,
muss vor allem der Besitzer über die Situation aufgeklärt
werden. Die Behandlung ist eine auf Dauer, erfordert vom
Besitzer Disziplin und Geduld und hat finanzielle Konsequenzen.
Ursachen der sekundären Epilepsie sind:
1.
- Organische Hirnläsionen (Hirnschäden)
- Enzephalitiden (Hirnentzündungen)
- posttraumatisch (nach Unfall)
- Tumore
- Vergiftungen ( nicht selten nach Immunisierungen)
2.
- Extraneurale Läsionen (bedingt durch Schäden
außerhalb des Gehirns)
- Erkrankung der Nieren
- Erkrankung der Leber
- Hypokalzämie (zu wenig Kalzium) und andere Störungen
des Elektrolythaushaltes, im Zusammenhang mit Trächtigkeit,
Geburt und Parasitosen
- Hypoglykämie (zu wenig Zucker)
Bei einem organischen Hirnprozess werden im allgemeinen
früher oder später weitere Symptome dazukommen
und die Anfälle mehr oder weniger therapieresistent
bleiben.
Je nach Einstellung des Besitzers und den äußeren
Umständen werden weitere Entscheidungen gefällt
werden müssen.
Erste Hilfe-Maßnahmen
Das Tier während des Anfalles nicht bewegen und
nicht die Bewegungen der Beine stoppen.
Entfernen Sie alle Gegenstände, wodurch sich das
Tier verletzen könnte.
Bewahren Sie Ruhe und verhindern Sie zusätzlichen
Lärm (Radio/ Fernseher...)
Treten mehrere Anfälle pro Tag auf oder halten die
Anfälle länger als 10 Minuten an sollten Sie
unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen.
Evtl. Erbrochenes darf nicht aspiriert (in die Luftwege
) werden. Rachenraum nach dem Spasmus säubern und
das Verlegen der Luftröhre durch die Zunge verhindern.